Sonntag, 12. Februar 2023

ID.3 - Zahlen, bitte: Gesamtkostenbetrachtung nach 2 Jahren im Detail

Nach 2 Jahren war für den ID.3 im Dezember 2022 laut VW-Wartungsplan die erste Wartung fällig. Ich habe das beim Markenhändler vor Ort machen lassen, wo ich den Wagen auch gekauft habe. Natürlich habe ich mich vorab etwas informiert, in den entsprechenden Foren gingen Zahlen zwischen €300 und €500 um. Man kann das nicht in jedem Fall vergleichen, womöglich haben einige Leute z.B. den Wechsel auf Winterreifen mit drin (das habe ich schon vorher machen lassen). 😕Weil das aber unabhängig vom Fahrzeug ist, bleiben diese Kosten hier aussen vor.

Mit dieser Zahl lässt sich aber auf jeden Fall eine Kostenbetrachtung für die ersten zwei Jahre herleiten. Den grössten Posten (Wertverlust) muss ich hier aber unberücksichtigt lassen. Angebot und Nachfrage sind zurzeit noch nicht wieder im Lot: die Gebrauchtwagenpreise sind so hoch, dass sie die Rechnung verzerren würden. Es wäre schon lukrativ für mich, den Wagen ohne oder mit nur minimalem Verlust jetzt zu verkaufen. Wenn ich nicht für den Neuen viel mehr bezahlen und monatelang warten müsste. 😈 Um das einzuordnen: das Auto ist zum Zeitpunkt dieses Artikels 2 Jahre alt, aber Angebote entsprechender Fahrzeuge z.B. bei Autoscout beginnen (!) bei €30.000 - mit meist deutlich mehr Kilometern und also kaum weniger als die 32k, die ich bezahlt habe.

Doch zurück zum Thema: was sind also die einzelnen Posten?

Mittwoch, 11. Januar 2023

Fahrzeugmarkt 2022: Alle Jahre wieder

Das Jahr 2022 war eindeutig ein Jahr der Elektrofahrzeuge. Während der Gesamtmarkt lieferketten- und pandemiebedingt zurückging, legten insbesondere die vollelekrischen Fahrzeuge den nächsten Gang ein. Die Plug-In-Hybriden, die in der ersten Jahreshälfte noch einigermassen mithielten, brachen in der zweiten Hälfte ein. Zu verdanken war das vermutlich der angekündigten Streichung der Bafa-Prämie für diese Fahrzeuge zum Jahresende 2022: für Privatnutzer wurde die Anschaffung damit unattraktiv. Für Gewerbenutzer allerdings nicht unbedingt, da die steuerliche Privilegierung (Versteuerung des geldwerten Vorteils) nicht verändert wurde. 👿