Wie im vorherigen Post beschrieben, habe ich meine erste Ferntour mit ABRP vorgeplant - ohne dabei Rücksicht auf meine bisherigen Verbrauchswerte zu nehmen. Obwohl ich die alle kenne, denn vom ersten Kilometer an habe ich alle Verbräuche dokumentiert. Sowohl die des Bordcomputers als auch die tatsächlich geladenen kW an allen Säulen. Übrigens ein positiver Nebeneffekt der Spielereien mit Ladekarte und -app: man hat immer eine komplette Ladehistorie bei der Hand. 😎 Aber das nur nebenbei.
Warum bei der Planung also nicht einfach die bisherigen Verbräuche annehmen? Um das zu verstehen, lege ich hier mal ein paar Zahlen auf den Tisch. Zunächst einmal ein Foto links vom Verbrauch etwa eine Woche vor der Abfahrt. 55% Akkustand entsprechen hier 256 km. Mit dem Dreisatz (256/55*100) ergibt sich bei Vollladung auf 100% somit eine rechnerische Reichweite von 456 km. 😜Und wie man in dem folgenden Bild rechts sieht, kam der Bordcomputer nach der tatsächlichen Vollladung direkt vor der Tour auf fast genau denselben Wert. Was bedeutet, dass sich die Verbrauchswerte in der Woche dazwischen nicht gross geändert hatten.
Aber wie sind die eigentlich zustande gekommen? Ist das für meine geplante Tour überhaupt realistisch? Und da liegt der Hase im Pfeffer. 😕 Auf keinen Fall sollte man derartige Zahlen einfach unkritisch übernehmen.

